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Bowlingtipps

Bowlingtipp 1
  • Richtiges Timing ist äußerst wichtig. Der Gleitfuß sollte stehen, wenn die Kugel noch etwa 30-40 cm vom tiefsten Punkt des Pendels entfernt ist. Das Timing regelt den Winkel der Schulter zum Zeitpunkt der Ballabgabe. Wenn der Ball unten ist bevor der Gleitfuß steht, tendiert die Schulter nach innen, schließt sich und beeinflusst die Richtung des Balles und führt dazu, dass der Daumen und die Finger gleichzeitig aus dem Ball kommen.
  • Die Ballgeschwindigkeit ist für gerade Spieler deshalb sehr wichtig, weil sie nur über die Geschwindigkeit die Schlagkraft der Kugel beim Einschlag in die Pins beeinflussen können. Versuchen Sie, die Beinarbeit beim Anlauf und dem Armpendel so aggresiv wie möglich zu gestalten, ohne dabei ihr Timing zu zerstören.
  • Die Handaktion ist beim geraden Spiel zwar nur minimal, aber trotzdem wichtig. Während dem Anlauf und der Ballabgabe bleiben der Daumen in 12 Uhr- und die Finger in 6 Uhr-Position. Achten Sie darauf, dass Sie das Handgelenk nicht drehen und halten Sie es gerade und direkt hinter dem Ball.
  • Der Abgabepunkt ist kritisch. Halten Sie den Arm gerade und komplett gestreckt für eine lange Abgabe. Sie möchten eine starke Rollbewegung des Balles nach vorn erhalten. Denken Sie an ein Flugzeug, das gerade vor dem Aufsetzen auf der Landebahn ist. Am tiefsten Punkt des Abwärtspendels nehmen Sie den Daumen aus dem Ball. Wenn der Daumen sauber aus dem Ball kommt, erhält der Ball Umdrehungen nach vorn. Umdrehungen an dem Ball erzeugen Schlagkraft an den Pins. Kommt der Daumen zu spät aus dem Ball, vernichtet er diese Umdrehungen.
  • Einen Bruchteil einer Sekunde nachdem der Daumen aus dem Ball ist, ziehen Sie die Finger gerade durch den Ball. Diese Aktion mit den Fingern, wenn der Arm eben anfängt wieder nach oben zu pendeln, bringt weitere Umdrehungen auf den Ball und gibt diesem zusätzliche Geschwindigkeit.
  • Um die Schlagkraft des Balles in die Gasse zu maximieren, sollten Sie so schräg wie möglich spielen. Wenn Sie in der Mitte der Bahn anlaufen und den zweiten oder dritten Pfeil als Zielpunkt benutzen, kommt der Ball mit "Null" Winkel in die Gasse. Wenn der Schub nicht absolut perfekt ist, wird der Ball beim Kontakt mit dem Pin Nr.1 sofort abgelenkt. Stellen Sie am Anlauf soweit wie möglich weit nach rechts (links für Linkshänder) und zielen Sie so nahe zum ersten Pfeil wie möglich, um Ihren Ball ein wenig mehr Winkel zu verschaffen. Alles, was Sie an zusätzlichem Winkel erreichen, ergibt letztlich eine Bewegung zur Seite und dadurch mehr Strikes.
Bowlingtipp 2
  • Wenn Sie am Anlauf stehen, senken Sie die Hüften soweit, dass Ihre Knie etwas nach vorn geschoben werden.
  • Beginnen Sie den Anlauf indem Sie die Beine bewegen, statt den Kopf nach vorn zu neigen. Beachten Sie beim ersten Schritt die Bewegung des Oberkörpers.
  • Heben Sie beim ersten Schritt den Fuß leicht an und schieben Sie ihn vorwärts, halten Sie den Kopf oben und die Hüften unten.
  • Konzentrieren Sie sich beim Anlauf auf die Position der Hüften.
  • Wenn Sie an der Foullinie ankommen, stellen Sie sich vor, wie sie in einem Stuhl sitzen und den Rücken etwa 15 Grad nach vorn beugen. Wenn Sie den Gleitschritt zur Foullinie beginnen, sollten die Hüften etwa 15 bis 20 cm niedriger sein, als beim Start.
  • Wenn Sie den Ball abgeben, bringen Sie ihr Bein hinter den Standfuß und so aus dem Weg des Balles. Diese Bewegung sorgt dafür, dass Sie in der tiefsten Position bleiben und der Schwerpunkt über dem Fuß bleibt, wo er sein soll.
Bowlingtipp 3
  • Es gibt 4 verschiedene Typen von Bahnmarken (Punkte an der Foullinie, Punkte auf der Bahn, Pfeile oder Kratzer in der Bahn) die von den meisten Spielern als Ziel genutzt werden, statt auf die Pins zu zielen.
  • Der Grund ist einfach, dass es sehr viel leichter ist, ein nahes Ziel zu treffen, als auf etwas zu zielen, dass 60 Fuß (fast 20 Meter) entfernt ist. Aber auch die Spieler, die ihre Ziel- und Spielweise nicht umstellen können, haben die Möglickeit, ihr Spiel zu verbessern. Normalerweise haben diese "Pinbowler" einen besseren Folgependel weil sie den Arm in Richtung des Zieles (den Pins) weiter strecken und dadurch einen besseren Fingerlift erhalten.
  • Der ärgste Feind des Pinbowlers ist allerdings die Konzentration. Sie müssen andauernd ein "Adlerauge" behalten, denn wenn sie blinzeln, verfehlen sie das Ziel. Um die Schärfe zu verbessern, stellen sie sich ein helles Licht vor, genau hinter den Pin, den sie treffen wollen.
  • Als nächstes beobachten sie genau, wie ihr Ball rollt. Geht er ganz gerade oder schwenkt er gleichmäßig ein oder zwei Leisten? Sie werden erkennen, dass er beinahe immer etwas nach rechts oder nach links vom Zielpin abweicht. Das ist normalerweise der Einfluss eines dominaten Auges und davon, wie sie die Pins wahrnehmen und zeigt ihnen ein Merkmal ihres Spiels, dass sie kompensieren sollten.
  • Nehmen wir an, dass sie den ersten Pin immer um ein paar Zentimeter auf der linken Seite verfehlen. Statt nun auf die Mitte des Pins zu zielen, verlegen sie den Zielpunkt etwas zur rechten Seite ... Auch wenn Pinbowling ein paar Vorteile hat, ist es doch ratsam, Punktbowling zu erlernen.
  • Um den Umstieg leichter zu machen, probieren sie vielleicht dies:
  • Stellen sie sich ohne Ball an ihren normalen Ablaufpunkt auf der Bahn. Heben sie den rechten Arm (bzw. linken Arm für Linkshänder) und zeigen sie auf den Pin, den sie normalerweise treffen wollen.
  • Stellen sie sich vor, ihr Arm ist ein 22 Meter langer Pfeil, der von der Schulter bis zu ihrem Zielpin reicht.
  • Stellen sie sich nun den Weg vor, den ihr Ball nehmen würde und beachten sie dabei jeden dunklen Punkt oder Leiste etwa in der Mitte der Strecke.
  • Irgendwo entlang des Weges des Balls wird sich eine sichtbare Marke befinden, die sie statt der Pins als Zielpunkt benutzen können.
  • Wenn sie in der Lage sind, einen Zielpunkt in der Mitte der Bahn erfolgreich zu treffen, können sie beginnen, den Zielpunkt langsam immer weiter zu den Pfeilen zurückzulegen, die von den meisten Spielern als Ziel benutzt werden.
Bowlingtipp 4
  • Ein Spieler der dieses Problem häufig hat, hält den Ball bei der Aufstellung und beim Armpendel mit dem Daumen nach innen auf etwa 10 oder 11 Uhr zeigend, wodurch der Daumen dann bei der Ballabgabe nach außen gedreht wird.
  • Um das Problem zu beheben, muss der Daumen während des gesamten Ablaufs nach außen zeigen.
  • Halten Sie bei der Aufstellung den Ball so, dass die Finger etwa auf 7-8 Uhr zeigen und der Daumen etwa auf 1 Uhr (4-5 und 11 Uhr für Linkshänder).
  • Halten Sie im Rückwärts- und im Vorwärtspendel den Daumen auf der 1 Uhr-Position (11 Uhr für Linkshänder) und die Finger unter dem Ball, bis Sie letztlich den Gleitschritt zur Foullinie beginnen.
  • Wenn der Ball an Ihrem Unterschenkel vorbeipendelt, drehen Sie den Daumen schnell auf 11 Uhr (1 Uhr für Linkshänder). Der Daumen wird zuerst aus dem Ball kommen, kurz darauf auch die Finger, wenn sie um die Seite des Balls rotieren und Sie werden einen leisen, produktiven 3/4 - Roller spielen.
Bowlingtipp 5
  • Stellen Sie sich vor, Sie gehen über ein Hochseil und benutzen nur einen Arm, um ihre Balance zu halten. Wenn es nicht gleich unmöglich ist, wird es eine schwierige Aufgabe.
  • Bowling ist nun eine ähnliche Gleigewichtsübung und es kann sie eine Menge Kraft und Genauigkeit kosten, wenn Sie ihren nicht-spielenden Arm nicht auch einsetzen.
  • Es ist nicht ungewöhnlich für Bowler, ihren eigenen Stil zu entwickeln, wenn sie mit dem Sport beginnen. Die Tendenz ist, den Körper beim Anlauf ganz normal auf das Gewicht des Balls reagieren zu lassen: wie sie den Anlauf beginnen, wie der Ball pendelt, während sie gehen ...
  • Ohne es zu merken, können Sie so eine Technik und Körperbewegung entwickeln, die Sie eigentlich daran hindert sich zu verbessern, es sei denn, jemand macht sie auf ihre Schwächen aufmerksam und hilft ihnen, sie zu beheben.
  • Eine dieser Schwächen ist, den nicht-spielenden Arm dicht am Körper zu halten. Der Verlust der Balancewirkung dieses Armes führt dazu, dass der Ball kurz gelegt wird und sie vielleicht sogar sehr viel Muskelkraft des Bowlingarmes einsetzen, um das Gleichgewicht zu halten.
  • Es wird schwierig, einen lockeren, vollen Armpendel und ein gestrecktes Durchpendeln durchzuführen, was letztlich zu Verlusten an Power und Genauigkeit führt.
Bowlingtipp 6
  • Prüfen Sie die Bohrung
  • In einer zu engen Daumenbohrung reibt der Daumen und schwillt dadurch an, wodurch der selbe Effekt wie beim Klammern entsteht. Eine zu große Daumenbohrung verleitet schon deshalb zum Klammern, damit sie den Ball nicht verlieren.
  • Wenn die Spannung der Bohrungen zu lang ist, die Hand gedehnt wird, scheuert die Rückseite des Daumens, ist die Spanne zu kurz, verleitet sie wieder zum Klammern, damit Sie den Ball nicht verlieren.
  • Wenn die Neigung der Daumenbohrung zu weit nach vorn geht, können Sie evtl. zu lange mit dem Daumen im Ball bleiben. Geht die Neigung zu weit nach hinten, kommt der Daumen vielleicht zu früh aus dem Ball und Sie müssen wieder klammern, um den Ball nicht zu verlieren.
  • Jedes dieser Paßprobleme kann zu Verletzungen an der Daumenbasis oder zu Blasen und Abschürfungen an der Rückseite des Daumens führen.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Bohrung richtig passt. Ein etwas zu großes Daumenloch ist in jedem Fall besser, als ein zu kleines, weil Sie es mit einem oder zwei Tapes anpassen können.
  • Lockern Sie Ihren Armpendel
  • Eine lockere, rythmische Bewegung zur Foullinie kann durch Spannungen im Körper verhindert werden. Gespannte Muskeln sind immer verkürzte Muskeln, die können zu einem kurzen Rückwärtspendel führen und Ihr Timing ist zerstört.
  • Wird mit dem Daumen geklammert, führt es meist zu einem kurzen Rückwärtspendel und damit zu frühem Timing.
  • Wenn Sie den Ball aber vor dem Körper abgeben, verlieren Sie die Hebelkraft und Power.
  • Die saubere Ballabgabe
  • Bei einer sauberen Ballabgabe gleitet der Daumen am tiefstem Punkt im Vorwärtspendel aus dem Ball, den Bruchteil einer Sekunde vor den Fingern.
  • Um diese saubere Abgabe durchführen zu können, dürfen Sie keinen Extradruck mit dem Daumen ins Spiel bringen.
  • Normalerweise erkennen Sie ein Daumenklammern bei der Ballabgabe daran, dass Sie den Ball zur Innenseite des Zielpunktes verlegen, weil Sie zu lang in der Bohrung stecken.
  • Das Klammern abstellen
  • Versuchen Sie sich zunächst zu entspannen. Je wichtiger der Wurf, den Sie durchführen müssen, umso größer ist die Tendenz, den Körper zu verkrampfen.
  • Lockern Sie Arm und Schulter bevor Sie die Finger in den Ball stecken. Greifen Sie dann den Ball so, als ob Sie einen Vogel halten, den Sie nicht verletzen oder wegfliegen lassen wollen.
  • Hier sind noch drei Tricks von Profis:
  • Bevor Sie den Körper in Bewegung setzen, stoßen Sie ein paar mal leicht mit der Rückseite des Daumens gegen die Rückseite der Bohrung, als Erinnerung daran, nicht zu klammern.
  • Benutzen Sie ein rauhes Tape an der Vorderseite der Bohrung. Es gibt Ihnen ein sicheres Gefühl, wenn Sie sonst befürchten, den Ball zu verlieren.
  • Blasen Sie etwas feuchte Atemluft in die Daumenbohrung. Einige Profis meinen, dass diese feuchtigkeit ein ähnliches Gefühl der Sicherheit vermittelt, wie das rauhe Tape, gleichzeitig aber nicht die Furcht, dass Sie an der rauhen Oberfläche hängen bleiben.
Bowlingtipp 7
  • Symptome
  • - langsame Ballgeschwindigkeit
  • - kurzer Armpendel und keine Balance an der Foulline
  • - Das führt dazu, dass man bei der Ballabgabe nach rechts kippt (links für Linkshänder).
  • Das Problem
  • Probleme mit dem Timingschritt beginnen meist, wenn die ersten Schritte zu kurz oder zu schnell sind, der Ball zu spät nach vorn gestoßen oder ein natürlicher, freier Armpendel unterdrückt wird. Um den Fehler auszugleichen befiehlt der Körper dem vorletztem Schritt, dass er länger werden muß. Wenn die untere Hälfte des Körpers aber soweit vorn ist, kann der Oberkörper nicht rechtzeitig nach vorn kommen. Sie verdrehen sich regelrecht im Gleitschritt, ziehen den Ball vorwärts, verlieren das Gleichgewicht und kippen nach rechts (links für Linkshänder). Letztlich müssen Sie den Ball früher loslassen, damit Sie nicht stürzen und verlieren Druck und Genauigkeit.
  • Die Lösung
  • Um die Kraft im Timingschritt zu erhalten, stoßen Sie den Ball etwas früher nach vorn. Sie möchten ja eine gleichmäßige Bewegung, während der Ball in einem freiem Bogen pendelt und sie zwei Schritte vorwärts tun. Richtige Länge und Geschwindigkeit der ersten beiden Schritte verkürzen den dritten Schritt um ca. 15 cm, wodurch der Oberkörper in guter Balance über den Beinen bleibt. Sie sollten auch mit leicht gebeugten Beinen in den dritten Schritt gehen. Durch das Absenken erreichen Sie eine Art "Vorspannung" in den Beinen, wenn Sie die Gleitphase beginnen. Die Kombination von Gleichgewicht, tiefer Körperhaltung und korrektem Pendel hilft auch, den Ball näher am Körper zu halten. Durch verbessertes Timing erhalten Sie eine höhere Ballgeschwindigkeit und Sie können die Hand für eine kraftvolle Ballabgabe hinter dem Ball halten.


... und ein paar Video`s zum studieren


... und Ballabgaben in Zeitlupe


... und noch eins